13. Mai 2026

Waldbrand am Kömmel

Datum: 9. Mai 2026 um 14:09 Uhr
Alarmierungsart: Sirenenalarm
Einsatzart: Brandeinsatz 
Einsatzort: Kömmel (Gemeinde Bleiburg)
Fahrzeuge: RLFA 3000/200 , KLF , KDOF 
Weitere Kräfte: Feuerwehr Bad Eisenkappel, Feuerwehr Bleiburg, Feuerwehr Eberndorf, Feuerwehr Edling, Feuerwehr Feistritz ob Bleiburg, Feuerwehr Grafenstein, Feuerwehr Griffen, Feuerwehr Loibach, Feuerwehr Neuhaus, Feuerwehr Replach, Feuerwehr Rinkenberg, Feuerwehr Ruden, Feuerwehr St. Margarethen ob Töllerberg, Feuerwehr St. Peter am Wallersberg, Feuerwehr Unterbergen, Feuerwehr Untermitterdorf, Feuerwehr Völkermarkt, Polizei


Einsatzbericht:

In den frühen Nachmittagsstunden des 09.05.2026 wurde die Feuerwehr St. Michael ob Bleiburg gemeinsam mit zahlreichen weiteren Feuerwehren aus dem Bezirk Völkermarkt und dem Waldbrandzug Kärnten Ost zu einem Waldbrand in einem unwegsamen Gelände am Kömmel (Gemeinde Bleiburg) alarmiert.

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Aus bisher unbekannter Ursache geriet ein Waldstück auf dem Kömmel in der Gemeinde Bleiburg in Brand. Bereits bei der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Kömmel wahrgenommen werden. Aufgrund der Wasserknappheit am Berg wurden durch die Einsatzleitung vor Ort weitere Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen nachalarmiert. Weiters wurde eine Führungsunterstützung mit dem KDOF der Feuerwehr St. Michael ob Bleiburg im Bereich der Pfarrkirche in Einersdorf eingerichtet und dadurch konnte der Einsatz der zahlreichen Feuerwehren in Zusammenarbeit mit der Einsatzleitung am Berg rasch koordiniert werden.

Neben dem Einrichten eines Pendelverkehrs mit den angeforderten Tanklöschfahrzeugen vom Tal zum Brandherd auf den Berg mussten zeitgleich auch zahlreiche Trupps für die Waldbrandbekämpfung auf den Berg transportiert werden. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste in der Anfangsphase die Brandbekämpfung teilweise unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden. In mühevoller Handarbeit und durch den Einsatz von Waldbrandpaketen und Wärmebildkameras konnte der Brand nach ca. 1,5 Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Weiters wurden die Einsatzkräfte am Boden durch die Erkundungsflüge von zwei Polizeihubschraubern und der Einsatzdrohne „Phönix 2“ der Feuerwehr St. Michael ob Bleiburg unterstützt.

Dank der guten Zusammenarbeit der insgesamt 18 Feuerwehren mit rund 180 Einsatzkräften und 40 Fahrzeugen konnte der Waldbrand auf eine Fläche von ca. 10.000 m² begrenzt werden. Ein endgültiges „Brand aus“ konnte vorerst noch nicht gegeben werden. Eine Brandwache erfolgt durch die ortszuständige Feuerwehr.

Die Einsatzbereitschaft konnte nach ca. fünf Stunden wiederhergestellt werden.